„Barfuß surfen“ … Ergebnisse einer Tour durchs Internet

Hallo liebe Leser,

heute möchte ich euch ein paar Ergebnisse meines letzten Ausfluges in das Internet zeigen. Manchmal findet man dort wirklich ein paar nette Dinge. Heute zählen dazu ein Artikel und einige Youtube-Videos.

Als erstes habe ich zehn Gründe, die für das Barfuß gehen sprechen, auf der Seite evidero gefunden. Was ist das für eine Seite mag man sich fragen (ich habe das auch getan). Auf deren Seite „Über uns“ heißt es

evidero ist eine Ratgeber-Plattform, die Tipps gibt, wie wir gesünder, glücklicher und stressfreier leben können. Gestartet sind wir Ende 2011 als Bewegtbild-Portal, das sich mit Nachhaltigkeit befasst.

Dann bin ich auf Youtube über einige zwei, coole Videos gestolpert, die sich mit dem Barfuß gehen und laufen beschäftigen.

Was sagt eigentlich der Arzt zum Barfuß laufen?

Ich bin heute morgen über einen Artikel gestolpert, der sich mit dem Barfuß laufen auseinander setzt. Und wieder bestätigt sich, dass Barfuß gehen nur Gutes bewirkt!

Schuhe verformen bei vielen Menschen die Füße. Ärzte raten deshalb dazu, mehr barfuß zu laufen. Das stärkt nicht nur die Muskulatur und hilft gegen Fehlstellungen, sondern wird auch zu einer sinnlichen Erfahrung. Denn mit den Füßen lässt sich weitaus mehr erspüren, als manch einer ahnt. Erleben lässt sich das unter anderem in Barfußparks.

Mehr dazu findest du in diesem Artikel.

Brennnesseln

Auch wenn ich inzwischen mit drei Jahren Erfahrung schon viel mit meinen baren Füßen erlebt habe, kommen doch immer wieder mal Erfahrungen dazu. So geschehen ist es auch am Samstag. Ich war auf dem Junggesellenabschied von einem guten Freund und wir hatten uns entschieden, mal die Tradition zu brechen und haben etwas gemacht, was allen Spaß macht, ohne dass sich der feiner Herr Bräutigam zum Affen machen muss. So sind wir losgezogen und haben „Disc-Golf“ gespielt, eine Kombination aus Frisbee und Golf.

Da man sich bekanntlich zunächst mit den Flugeigenschaften eines selten genutzten Wurfobjektes anfreunden muss und ich sportlich nicht so der Top-Athlet bin, kam es wie es kommen musste. Ich setzte zum ersten Wurf an und versenkte die Scheibe direkt im Gebüsch. Da sie dort leider nicht von alleine herauskommt, musste ich also in das Gebüsch kriechen. Dass in dem Gebüsch überall kleine Brennnesseln wuchsen, habe ich leider erst gemerkt, als ich mitten im Gebüsch stand. Ich hätte die vermutlich auch gar nicht bemerkt, wäre ich nicht Barfuß.

Es piekste also an meiner Fußsohle und ich schaute nach unten, was denn da sei. Was soll ich sagen? Ich stand mitten in den Brennnesseln. Super! Nunja, jetzt musste ich damit zurecht kommen. Tapfer habe ich die Zähne zusammen gebissen, habe meine Frisbee-Scheibe aus dem Gebüsch gepult und bin wieder hinaus gekrochen.

Auf dem Platz begegneten mir immer mal wieder ein paar Brennnesseln, aber rückblickend muss ich mir eingestehen, dass es weniger schlimm war, als man meinen sollte. Es hat zwar immer ein wenig gebrannt, aber nicht so schlimm, wie ich es auch Kindertagen in Erinnerung hatte. Ich denke, dass hat zweierlei Ursachen: 1.) Als Kind ist die Schmerztoleranz wesentlich geringer als als Erwachsener und 2.) Meine Füße sind inzwischen ja Einiges gewöhnt.

So, das war auch schon das erste Erlebnis in diesem Jahr. Ich hoffe, ich habe wieder mehr Zeit zu bloggen, dieses Jahr. Wenn du Fragen oder Anregungen hast, kannst du mir das gerne mitteilen, dann werde ich überlegen, ob ich darüber etwas schreiben kann.

Barfuß-Saison ist eröffnet

Hallo liebe Leser, liebe Barfuß-Freunde,

ich habe schon vor gut einer Woche meine Barfuß-Saison eröffnet. Genauer gesagt, es war der 30. März, an dem ich dieses Jahr dauerhaft die Schuhe zu Hause gelassen habe. Dadurch, dass dieses Jahr das Wetter sehr früh in Richtung Frühjahr umgeschlagen ist, habe ich sowohl im Januar als auch im Februar als auch im März schon einige Tage Barfuß genießen können. Die Saison eröffnet habe ich aber erst vor acht Tagen.

 

Thema Sicherheit

Kurzmitteilung

Ich war vom 27. – 30.12.2013 in Hamburg auf dem 30. Kongress des Chaos Computer Clubs (30c3). Das den Kongress beherrschende Thema war natürlich die Internet-Spionage der NSA. Aus diesem Anlass möchte ich für etwas Aufklärung sorgen und habe ein paar Regeln aufgestellt, die es der NSA schwerer machen, dich zu überwachen. Du findest sie in der rechten Seitenleiste ganz oben.

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Wer weiteres Interesse an dem Thema hat, dem kann ich empfehlen, sich durch die Video-Mitschnitte des Kongresses zu wühlen.

Herzlich Willkommen, 2014

Liebe Leser meines Blogs,

ich wünsche euch allen ein frohes, erfolgreiches und vielversprechendes Jahr 2014! Traditionell nimmt man sich an Neujahr viele Dinge vor, die man im neuen Jahr gerne umsetzen möchte. Das hat bestimmt jeder schon einmal getan, ich auch. Leider ist es oft so, dass diese Vorsätze nur kurz halten und bald in Vergessenheit geraten. So ist es zumindest mir immer wieder ergangen. Doch wenn man aufgibt, sich Vorsätze zu nehmen, dann verliert der Jahresanfang ein wenig an Wert, dann ist es nur ein Tag wie jeder andere. Weiterlesen

4 Monate

Kurzmitteilung

Kaum ist der Sommer richtig im Gange, da sind auch schon wieder 4 Monate Barfuß rum! Ich habe dieses Jahr auch schon wieder einiges erlebt, leider habe ich aber bisher wieder die Zeit noch die Muße gehabt, viel zu bloggen. Ich hoffe, ich schaffe es, nächste Woche ein paar Artikel zu veröffentlichen.

Die öffentlichen Verkehrsmittel

Vereinzelt habe ich im Internet schon gehört, dass es mitunter Probleme in öffentlichen Verkehrsmitteln geben soll, wenn der Kunde Barfuß ist. An mir ist dieser Kelch bisher vorbei gegangen und ich bin fest davon ausgegangen, dass es auch so bleibt. Immerhin fahre ich jetzt im dritten Jahr regelmäßig Bus und Bahn.

Als ich jedoch heute in den Bus einsteigen wollte, rief der Busfahrer recht energisch „Stop!“ Ich war ein wenig verwundert, denn meinen gültigen Fahschein hatte ich in der Hand und er hat ihn gesehen. Er zeigte dann auf meine Füße und wollte mir weiß machen, dass das nicht erlaubt sei. Dies erwiderte ich ein wenig verduzt und meinte, ich hätte bisher niemals Probleme gehabt. Letztendlich stellte sich in dem etwas seltsamen Gespräch heraus, dass er lediglich Angst hatte, ich würde auf eine Glasscherbe o.ä. in seinem Bus treten. Ihm würde so etwas immer passieren. Der gute Mann war leider nicht zur Einsicht zu bewegen und ich war auch so perplex, dass ich gar nicht korrekt reagieren konnte.

Ich durfte letztendlich doch den Bus betreten, sollte mich doch aber bitte ganz vorne hinsetzen und auch vorne wieder aussteigen. Nungut, um des lieben Friedens Willen habe ich das dann auch getan. Lustig an dieser Situation war allerdings, dass dort noch ein Junge, nicht äter als elf oder zwölf Jahre, ebenfalls Barfuß im Bus saß. Er schaute mich ein wenig genervt an, genau so als ob er die selbe Diskussion wenig früher geführt hätte.

Ich bin leider nicht dazu gekommen, mein Standardargument „Das ist dann wohl mein persönliches Lebensrisiko.“ und „Ich gebe es ihnen gerne schriftlich, dass ich auf jegliche Ansprüche  verzichte.“ vorzubringen. Irgendetwas meinte der gute Mann noch von „Drehkranz“ und spitz o.ä.. Da dachte ich mir auch nur „Naja, dann sollte der TÜV diesen Bus wohl still legen …“

Bisher hatte ich tatsächlich noch nie Probleme, wenn ich Barfuß Bus, Tram oder Bahn gefahren bin. Ich habe mich sogar einmal sehr nett mit einer Kontrolleurin im Zug unterhalten. Dort habe ich sogar heraus gehört, dass die Dame auch gerne Barfuß laufen würde, oder wenigstens Sandalen tragen würde, aber die Dienstvorschrift ließe das nicht zu.

Endlich Sommer

Die letzten Auswirkungen des extremen Regens im Mai und Juni sind ja immer noch täglich in den Nachrichten zu sehen. Die Städte entlang der Elbe saufen alle ab. Schön ist das für die Menschen, die dort wohnen, sicherlich nicht. Auch hier in Braunschweig waren Auswirkungen des Regens sichtbar. Glücklicherweise ist hier nicht allzuviel passiert, lediglich ein Stadtteil war vom Hochwasser betroffen. Es war aber lange nicht so schlimm, wie in vielen anderen Regionen. Obwohl ich keine 50m von der Oker entfernt wohne, ist bei mir alles trocken geblieben. Das liegt aber auch daran, dass der Fluss hier tief genug ist und dass es unbebaute Flächen gibt, die überschwemmt werden können. Weiterlesen